Wir verlieren den Krieg mit dem Terror

Die populärsten Vorschläge gegen den Terror sind gerade, wir müssten die Muslime umarmen und prinzipientreu zu unseren Werten sein. Doch dies ist hilfloses Geschwätz. Umarmt wurden Zuwanderer schon in der Vergangenheit. Prinzipientreue wiederum besteht nicht, weil sie im Feuer der Kalaschnikows untergeht. Dies war Charlie Hebdo eine wichtige Lehre, die das Magazin gelernt hat. Es veröffentlicht heute keine Mohammed-Karikaturen mehr.

Der radikalislamische Terror hat dort gewonnen und er hat auch in der Vergangenheit fast immer gewonnen. Er hat 2004 in Madrid gewonnen, wo der damalige Ministerpräsident Aznar wegen des schweren Anschlags sein Amt verloren hat und sein Nachfolger Zapatero die spanischen Truppen mit dem Schwanz zwischen den Beinen eingeklemmt aus dem Irak hat flüchten lassen. Der Terror hat auch schon 1983 in Beirut gewonnen oder 1993 in Somalia.

Doch er hat auch in unserer Gesellschaft bereits große Schlachten gewonnen. Auch in unserer freien Gesellschaft muss man bei kritischen Aussagen über den Islam, bei ausreichender Prominenz des Schreibers, bereits das Schlachtermesser an der eigenen Kehle fürchten. Salman Rushdie war eine der ersten Lektionen diesbezüglich. Rudi Carell musste seine Lektionen wenig später lernen. Der britische Sänger Roy Harper schrieb unter dem Eindruck der Fatwa gegen Rushdie sein Lied „Black Cloud of Islam“, indem er den Terror anprangert und singt: „Was für ein Gott kann das überhaupt sein, dass man sich vor ihm fünfmal am Tag hinwerfen muss, mit Hass im Herzen und dem Gewehr in der Hand. Ist Gewalt die einzige Sprache, die man unter der schwarzen Wolke des Islams verstehen muss?“

Das ist der Feind.

Das ist der Feind.

Heute singt er das Lied nicht mehr, lässt es nicht mehr verkaufen und lässt akribisch jede hochgeladene Version auf den einschlägigen Portalen löschen. Wir alle wissen, warum. Die Reaktion der Politik ist dabei immer wieder gleich. Hassrede, Englisch „Hate Speech“, gegenüber dem Islam soll kriminalisiert werden. Das ist nichts als ein Selbstmord der Meinungsfreiheit aus Angst vor dem Tod. Dabei wird die Meinungsfreiheit nicht in der Mitte verteidigt, sondern an den Rändern. Eine freie Gesellschaft muss ständig versuchen diese Ränder weiter nach außen zu schieben, statt aus Angst vor Gewalt mit Selbstzensur und Strafverfolgung zu beginnen.

Und so verliert und verliert und verliert der Westen. Was den radikalen Islam – zurecht – ermutigt.

Wir verlieren diesen Krieg. Wenn wir unsere Niederlage jedoch akzeptieren wollen, dann sollten wir die notwendige Konsequenz daraus ziehen. Wir sollten uns an George Orwell halten, der gesagt hat: „Am schnellsten beendet man einen Krieg, indem man ihn verliert.“ Wenn dies das Ziel ist, dann sollten wir jedes Opfer bis dahin vermeiden und einfach unsere Übernahme durch das Kalifat aushandeln. Vielleicht kommen wir ja mit der Dschizya-Kopfsteuer davon. Tatsächlich sind ausgehandelte Kapitulationen sogar bindend, auch für Nachfolgegenerationen.

Denn nur weil Carl Sanburgs Traum „Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“ von unserer Seite momentan erfüllt wird, denkt die andere Seite nicht daran, nicht zum Krieg zu erscheinen. Das sollten wir in den letzten Tagen in Paris, in Beirut, in Bagdad und an vielen weiteren Orten gesehen haben. Trotzki brachte es auf den Punkt: „Vielleicht interessierst du dich nicht für den Krieg, aber der Krieg interessiert sich für dich.“

Es wird Zeit einfach die Fakten anzuerkennen. Für wen 9/11 noch nicht das Pearl Harbor war, für den muss es 11/13 (bzw. der 13.11.2015) gewesen sein. Unsere Schlachtflotte wurde in einem Überraschungsangriff versenkt. Jetzt ist es Zeit für einen Doolittle Raid und dann für einen War Plan Orange.

Wir sind im Krieg. Ob wir es wollen oder nicht. Worum es jetzt geht ist, unsere Truppen zu mobilisieren und den Kriegsplan mit unseren Verbündeten abzusprechen. Denn, und das ist beruhigend, wir sind dieses Mal mit fast der ganzen Welt verbündet. Der radikalislamische Terror betrifft fast jeden. Und abgesehen von Regimes die ihn noch übertreffen, wie Assad oder Nordkorea, sollten wir uns jetzt gemeinsam mit all jenen Muslimen die den radikalen Islam nicht unterstützen überlegen, wie wir ihn ausrotten. Ja, ausrotten, denn einen Krebs muss man restlos entfernen, wenn er nicht zurückkehren soll. Dies muss mit den Muslimen geschehen, die ja auch sein erstes Opfer und zudem sein häufigstes Todesopfer sind.
Der ägyptische Präsident Abd al-Fattah as-Sisi hat genau das erkannt, wie in der Welt zu lesen war:

„Al-Sisi, ein Muslim mit säkularen Tendenzen und antiklerikalen Reflexen, las in seiner Ansprache den Muslimen im Allgemeinen und den Rechtsgelehrten im Besonderen die Leviten. „Das Werk der islamischen Texte und Ideen, die wir über die Jahrhunderte als heilig erklärt haben, erzürnt die gesamte Welt“, sagte das Staatsoberhaupt. Es könne nicht sein, dass 1,6 Milliarden Muslime die restliche Weltbevölkerung töten wollten, nur um selbst leben zu können. „Die islamische Weltgemeinschaft (Umma) wird zerrissen, zerstört und ist verloren – durch unsere eigenen Hände.“

In seinem eindringlichen Appell an die religiösen Führer mahnte al-Sisi, es sei unfassbar, dass das, was die Muslime als ihr religiöses und heiliges Erbe betrachteten, für sie selbst und den „Rest der Welt als Quelle der Angst, der Gefahr des Mordens und der Zerstörung wahrgenommen wird. Unmöglich!““

Mit diesem Feind herrscht ein globaler Krieg, der tägliche Todesopfer fordert. Hier wird es kein Unentschieden geben. Hier gibt es nur Gewinnen oder Verlieren. Wenn wir den liberalen und pluralistischen Staat erhalten wollen, dann müssen wir auch die Kriegserklärungen gegen ihn anerkennen und unseren Feind bekämpfen. Wie es geht, hat George W. Bush gezeigt, als er bei einem scheinbar unschlagbaren irakischen Widerstand nicht die Verluste begrenzte und die Truppen abzog, sondern die „Surge“ begann. Entgegen den Wünschen seines Landes, zum großen Protest Vieler auch aus seiner Partei schickte er weitere Soldaten in den Irak. Die Erfolge waren dramatisch und den Aufständischen war Ende 2008 de facto das Rückgrat gebrochen. Daran sollten wir uns orientieren.

Jetzt ist es Zeit Mord zu rufen und des Krieges blut’gen Hund zu entfesseln! Blumen und Kerzen sind schön, aber keine adäquate Antwort auf feindliche Sprengsätze und Gewehrsalven.

 

 

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