Willkommen in der Realität

Die Lausitzer Rundschau berichtet über einen ehemaligen Mitarbeiter einer Tischlerei aus Syrien, dem fristlos gekündigt wurde. Der Inhaber wird in dem Artikel zitiert:

Die so genannten Flüchtlinge können und wollen sich nicht an unsere Normen und Gegebenheiten anpassen. So deutlich muss ich es sagen. Mehr als untergeordnete Hilfsarbeiten sind trotz des großen Egos dieses Personenkreises nicht möglich. Und dass ein Mitarbeiter mehrmals unentschuldigt fehlt, bin ich nicht gewohnt und ist in keiner Weise tolerierbar, weil es für mich zu großen wirtschaftlichen Schäden und zum Imageverlust führt“, sagt Harald Schneider. „Ein solches Verhalten wie von Rami Saleh gibt es in einem deutschen Handwerksbetrieb nicht und begründet mehr als genug die fristlose Kündigung. Wir sind nicht in Syrien.“ Für ihn stellt sich nach seinen Erfahrungen die Frage, wie es mit den Flüchtlingen weitergehen soll: „Einstellen kann man solche Personen nicht.

Schon vor anderthalb Jahren schrieb ich in meinem von den Kritikern überschwänglich gelobten Buch:

 

Eine Integration über Arbeitsplätze wird nicht erfolgen

Die Integration der Zuwanderer wird in der Masse scheitern. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich keine Arbeit für einen Großteil der Kommenden finden wird.[Siehe: http://www.welt.de/wirtschaft/article147414532/Die-meisten-Fluechtlinge-finden-keinen-Job.html abgerufen am 21.02.2016.] Tatsächlich brauchen 90% dieser Menschen Sozialhilfe.[http://www.welt.de/wirtschaft/article147414532/Die-meisten-Fluechtlinge-finden-keinen-Job.html abgerufen am 21.02.2016.] In einer, inzwischen optimistisch wirkenden Schätzung, erklärte die Ministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, noch 2015, dass durch die Zuwanderung bis zu einer Million zusätzlicher Hartz IV-Empfänger zu erwarten seien.[http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nahles-rechnet-mit-einer-million-mehr-hartz-iv-empfaengern-13847788.html abgerufen am 21.02.2016.]
Die Gründe dafür sind vielschichtig. In der Regel sind die Kommenden einfach zu schlecht ausgebildet, um sich zeitnah in Arbeitsplätze vermitteln zu lassen. Selbst jene, die eine Ausbildung haben, sind oftmals unbrauchbar. Was an sich selbstredend sein sollte, war für Teile der deutschen Öffentlichkeit dennoch überraschend: Menschen aus Schwellenländern sind nicht auf die Arbeit in einem Hochtechnologieland vorbereitet. Wer in Bagdad als Schreiner tätig war, der hat dort das Arbeiten mit der Säge und dem Handhobel gelernt. In Deutschland ist der Schreiner dagegen gerne mit einem Computersystem ausgestattet, das solche Arbeiten auf Knopfdruck erledigt. Statt einem „Schreiner” ist hier also eher eine Mischung aus Ingenieur, Architekten, Maschinenführer, Mechaniker und Techniker gefragt, auch wenn diese Mischung unterschiedlicher Kompetenzen weiterhin als „Schreiner” firmiert.
Neben den völlig fehlenden Sprachkenntnissen, die eine Anstellung naturgemäß ebenfalls dramatisch erschweren, kommt eine enorme Abbrecherquote bei den Auszubildenden hinzu. So sollen etwa 70% der Zuwanderer aus dem Irak, Syrien und Afghanistan ihre Ausbildungen wieder abbrechen. Unter den Deutschen liegt die Abbrecherquote dagegen bei nur 25%.[http://www.metropolico.org/2015/10/15/70-prozentige-abbrecherquote-bei-azubis/ abgerufen am 21.02.2016.] In einem Artikel in der FAZ schätzte ein mit „unbetreuten jugendlichen Flüchtlingen” befasster Experte, dass von 100 bis 150 unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen nur einer eine Ausbildung mache.[http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/ausbildung-von-fluechtlingen-in-rosenheim-14092678.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 abgerufen am 28.02.2016.] Das bedeutet, selbst wenn die Menschen also eine Ausbildungsstelle finden, endet diese oftmals nicht mit einem Abschluss. Diese Mischung verdammt die Menschen auf Dauer in die Sozialsysteme.

Fehlende Integration im Arbeitsmarkt bedeutet: lange Folgeprobleme
Damit kann nicht nur eine Integration über die Arbeit nicht erfolgen, es bringt einen ganzen Rattenschwanz an Problemen mit sich: So großzügig die Sozialhilfe in Deutschland auch im internationalen Vergleich sein mag, Menschen mit Hartz IV stehen finanziell naturgemäß schlechter da als arbeitende Bewohner des Landes. Dies erzeugt Neid und Hass, im Besonderen bei Zuwanderern, die sich eingeladen und nun benachteiligt fühlen oder bei denen die Komponente des politischen Islams hinzukommt. Wer sich durch seine Religionsauslegung als überlegen ansieht, der hat erhebliche Probleme, diesen Anspruch mit einer völlig anderen Wirklichkeit, in der er der soziale Bodensatz einer Gesellschaft ist, in Einklang zu bringen. Er ist damit der Radikalität zugeneigter.
Dazu kommt, dass Menschen, die dauerhaft von den Segnungen des Erfolgs durch Arbeit ausgeschlossen sind, nicht selten eine Möglichkeit des Zuverdiensts suchen, die außerhalb der Legalität liegt. Die relative Armut der Zuwanderer wird sie daher, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, häufiger in die Kriminalität abrutschen lassen.
Zudem sinkt die Bereitschaft von dauerhaft in der Sozialhilfe Befindlichen, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wenn sie denn einmal die Gelegenheit dazu haben sollten. Was nicht nur auf Zuwanderer beschränkt ist, ist auch von deutschen sogenannten „Hartz IV-Dynastien” bekannt. Die Menschen richten sich in ihrer Situation ein und arrangieren sich mit ihr. Was aktuell noch ein Randphänomen sein wird, wird wegen der großen Menge an auch langfristig nicht zu vermittelnden Zuwanderern künftig häufiger auftreten. Die Menschen werden schlicht aufgeben, weiter nach Arbeit zu suchen. Sie resignieren. Im Idealfall tun sie das vor dem Fernseher. Im schlimmsten Fall suchen sie jedoch ihr Heil in der Moschee, womit sie leichte Beute für Islamisten werden können.
Neben der Belastung durch Kriminelle und eine mögliche Radikalisierung der Zuwanderer, die in Gefängnissen bekanntermaßen besonders voranschreitet, bedeutet eine solch dauerhafte Etablierung von Millionen Menschen in den Sozialsystem eine finanzielle Belastung für die deutschen Steuerzahler, wie diese es sich bislang kaum vorstellen können. Thilo Sarrazin rechnete vor, dass alleine die 2015 Gekommenen bis an ihr Lebensende dem Sozialstaat mit astronomischen Kosten von bis zu 1,5 Billionen zur Last fallen werden.[http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_jahr_der_entscheidung abgerufen am 21.02.2016.] Hans-Werner Sinn, der Chef des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung geht davon aus, jeder „Flüchtling” werde Deutschland 450.000 Euro kosten.[http://www.krone.at/Welt/Jeder_Fluechtling_kostet_uns_mehr_als_450.000_Euro-Explodierende_Kosten-Story-498827 abgerufen am 06.03.2016.] Dem sozialen Frieden kann dies genauso wenig zuträglich sein, wie der Erhaltung von tatsächlich benötigten Facharbeitern, die vor dieser Steuerbelastung zu fliehen beginnen.

 

Das Buch können Sie hier bestellen.

 

 

Mein aktuelles Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird

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