Uwe Schmitt, Josef Goebbels und Julius Streicher


haben in Zeitungen über Wahlen geschrieben. Die drei haben zwar prinzipiell nichts, abgesehen von irrelevanten Details wie Berichterstattung über Vergleichbares, mit einander zu tun, aber so etwas ergibt einfach eine gute Schlagzeile. Im Besonderen, wenn man die Absicht hat, Uwe Schmitt in eine Reihe mit Naziverbrechern zu stellen.

Inbegriff der Medienmanipulation und des unethischen Journaillismus:
Uwe Schmitt

Uwe Schmitt darf bei der an sich seriösen Tageszeitung DIE WELT schreiben. Dort hat er nun in zwei Artikeln etwas von sich gegeben, das eine beachtenswerte Verleumdungskampagne ist. Gleich mehrfach stellt er die Republikaner als Partei da, deren Wählerschaft „Neonazis“, und „Ku-Klux-Klan Anhänger“ mit offenen Armen empfange. Indem er „Republikaner, Neonazis und Ku-Klux-Klan-Anhänger“ schreibt, setzt er diese drei Gruppen in einen natürlichen, engen Zusammenhang. Das ist infam, zumal der Rassismus den Grundprinzipien dieser Partei immer widersprach und nach wie vor widerspricht.

Falsche Bebilderung zur Manipulation
Nach Uwe Schmitt wollen Republikaner, Neonazis und KKK-Anhänger aus den USA austreten. Die beigelieferte Karte zeigt die CSA, den Sklavenhalterstaat. Damit, neben der infamen Aneinanderreihung von Republikanern und Rassisten, will Uwe Schmitt die GOP in Deutschland weiter diffamieren. Die Bebilderung muss mutwillig falsch sein, weil die Initiativen tatsächlich in allen 50 Bundesstaaten gestartet wurden. Sie mit einem Bild der Südstaaten zu versehen kann somit nur der Manipulation dienen.

Demokraten-Schmierkampagnen in deutschen Blättern
Welche demokratischen Schmierblätter Uwe Schmitt in den USA so liest kann ich nicht sagen. Tatsächlich aber bereitet er die dort immer wieder verbreiteten, infamen Lügen auf. Die Republikaner seien Rassisten, wenn sie Obama nicht gut finden. Dabei ist gerade diese Beschränkung Obamas auf seine Hautfarbe blanker Rassismus. Wie hätte in einer rassistischen Partei Allan West, der nun wohl leider seinen Kongresssitz verloren hat, zu einer nennenswerten Größe aufsteigen können? Wie hätte Herman Cain zeitweise der Favorit für die Nominierung als Präsidentschaftskandidat seiner Partei sein können?
Wie Uwe Schmitt die drei Gruppen mit einander vermengen kann begründet er nicht. Möglicherweise hat er irgendwo ein paar Kommentare gefunden, die ihn dazu schließen lassen. Vielleicht hat er es aber auch einfach nur erfunden, weil es ihm in den Kram passt.
In einem Land, in dem die Parteizugehörigkeit durch eine einfache Eintragung durch den Wähler bei der Registrierung zur Wahl erfolgt, ist es unfair und unlauter, Individuen mit ekelhaften Ansichten der Partei zuzurechnen. Nichts anderes wäre es, wenn er „Kinderschänder“ in die Liste mit aufnehmen würde, ist doch unter all den Unterzeichnenden sicherlich auch ein Kinderschänder.
Dank dieses Registrierungsprozesses dürfte man also auch die Demokraten in einer Reihe mit Islamisten, Kommunisten, Terror-Apologeten, Mördern, Kinderschändern und sonstigem Abschaum nennen. All solche Leute sind nämlich Mitglied der Anhänger der Demokraten. Wäre das gerecht? Sicher nicht!
Doch Uwe Schmitt nutzt seine Möglichkeit als Korrespondent der WELT, um weiter am deutschen Bild der US-Republikaner zu arbeiten. Mit hanebüchenen Zusammenhängen dichtet er der Partei die die Sklaven befreite nun ein rassistisches Image zu und feilt so weiter am völlig falschen Amerikabild der Deutschen.

PS:
Ich habe nach einem reißerischen Titel gesucht, der ähnlich diffamierend wirkt. Die an sich von mir geachtete Welt möchte ich nicht in einem Zusammenhang mit Stürmer und Völkischer Beobachter bringen, weshalb ich auf Individuen ausgewichen bin. Dabei wurde mir dann allerdings klar, dass Uwe Schmitt sogar mehr mit Josef Goebbels und Julius Streicher gemein haben dürfte, als die Tatsache dass alle mal über Wahlen geschrieben haben. Alle drei haben in ihrer Arbeit für Publikationen Nachrichten bewusst verfälscht, um einem politischen Ziel zu dienen.
Sollte Uwe Schmitt diese Manipulation tatsächlich nicht aus bösem Willen gemacht haben, so könnte dies nur wenige Schlüsse zulassen: Entweder er ist schlicht zu blöd für eine auch nur halbwegs objektive Berichterstattung und Recherche, oder aber er ist ideologisch derart fixiert, dass er tatsächlich glaubt was er schreibt. So oder so sollte ihn das in seinem Job disqualifizieren.

Link zum Facebookeintrag.

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