Quoten sind eine Beleidigung

Aktuell wird in Europa einmal wieder über eine Frauenquote debattiert. Bezeichnenderweise nur in Führungsebenen, für eine Frauenquote unter Kanalarbeitern und bei der Müllabfuhr hat man noch niemanden werben hören.

Den Frauen selbst könnte man wohl nichts Schlimmeres antun, als sie mit einer Quote zu beglücken. Würde die Quote kommen, so würde künftig jede erfolgreiche Frau unter dem Verdacht stehen, es doch nur wegen der Quote in ihre Position geschafft zu haben. War sie aus eigener Kraft erfolgreich, so wird das damit erreichte dank einer Quote schlechter gemacht. Dieser permanente Verdacht der tatsächlichen Inkompetenz unter Frauen in Führungspositionen wird im Normalfall gleichzeitig mit einer Verringerung der Verantwortung einher gehen. Wenn ich als Unternehmer schon gezwungen bin mir eine „Quotentante“ zu holen, dann sollte sie wenigstens keinen Schaden anrichten können. Ist sie tatsächlich kompetent wird sie es somit deutlich schwerer haben als bisher.

Wie man sich tatsächlich, vor allem als Frau, für eine Quote einsetzen kann ist mir ein Rätsel. Neben dem Entwerten tatsächlicher Erfolge ist eine Quote ja vor allem eines: Sie ist eine öffentliche Kapitulation vor den Anforderungen des freien Marktes. Wenn ich für Meinesgleichen eine Quote fordere, so erkläre ich nichts anderes, als dass ich Meinesgleichen für unfähig halte es aus eigener Kraft zu schaffen. Was ist das Anderes als ein Schlag ins Gesicht?

Ergo: Eine Frauenquote ist frauenfeindlich und eine Kapitulationsurkunde im Namen aller Frauen. Wollt Ihr das wirklich, holde Damenwelt?

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