Nordkorea eskaliert für interne Säuberungen

Meines Erachtens ist das aktuelle Säbelrasseln aus Nordkorea, und hier schließe ich mich praktisch jedem namhaften Experten an, vor allem innenpolitisch begründet. Die Kommentare variieren. Ein Teil meint, der jüngste Kim wollte von den USA ernst genommen werden. Er wolle gegenüber China Unabhängigkeit demonstrieren. Oder aber er wolle innenpolitisch etwas verändern. Möglicherweise ist es eine Mischung.

Meiner Einschätzung nach dient die aktuelle Krise Kim Jung-Un der Einigung des Landes hinter sich, damit er sein Militär weitgehend widerstandslos einer „Säuberung“ unterziehen kann. Eine Bedrohung von außen ist dafür die richtige Bedingung.

Innenpolitisches Kalkül?

In der Tat gab es einiges in letzter Zeit, das auf deutliche Veränderungen hinweist. Ich rede hier nicht nur von dem Auftritt der amerikanischen Basketballer um Dennis Rodman, die Einweihung eines Vergnügungsparks oder die Tanztruppe in Mickey Mouse Kostümen vor Kim. All dies könnte auch nur einen neuen Führungsstil innerhalb der gewohnten Juche-Ideologie bedeuten.

Weit deutlicher sind die personellen Veränderungen im Militär. Nach seiner Machtübernahme sicherte der dritte Kim relativ schnell seine Macht. Wurde anfänglich erwartet, er könnte vielleicht nur eine Marionette sein, so scheint inzwischen weitgehend Einigkeit darüber zu herrschen, dass er es ist, der das Sagen hat.

So tauschte er wichtige Figuren in der Militärführung aus, es gibt sogar Berichte über die Hinrichtung von Generälen unter Gründen, die für uns unvorstellbar sind. So soll es tatsächlich als todeswürdig eingeschätzt worden sein, dass sich Generäle nicht an die offiziellen Trauervorschriften für den Tod von Kim Jong-Il gehalten haben.

Wenn der Führer des Landes seine Generäle wegen Alkoholkonsums während der Trauerzeit hinrichten lässt, den Chef des Generalstab vom Marschall zum Generaloberst degradiert dann scheint deutlich zu werden, wer das Sagen im Land hat. Daher stellt sich die Frage, ob für die aktuelle Rhetorik nicht ein rein innenpolitisches Kalkül vorliegt.

 

Stimmen die Kriegstrommeln zum Auftakt großer Reformen ein?

Tatsächlich scheint mir die aktuelle Eskalation in Joseon am logischsten  wenn sie Teil einer großen Säuberung von Kim Jong-Un innerhalb des Militärapparats ist. Schon seine vorherigen Maßnahmen waren gegen das Militär gerichtet, dessen enorme innenpolitische Macht bislang als unbestritten galt. Immerhin war „das Militär zuerst“ lange die absolute Staatsdoktrin im am stärksten militarisierten Land der Welt.

Wie lange kann dort ein Jüngling mit  noch nicht einmal 30 Lenzen auf den Nasen von 70 jährigen Generälen und Marschällen herumtanzen? Wie fest ist die dynastische Loyalität, wenn es an die eigenen Pfründe geht? Neben ausgesuchten Parteifunktionären dürften ja gerade die hohen Militärs zu den wenigen ausgesuchten Persönlichkeiten des Landes gezählt werden, die Zugang zu ausländischen Annehmlichkeiten haben und es daher wenigstens halbwegs erträglich in Kims Gulag-Land haben.

Offensichtlich besteht oder bestand große Loyalität vom Offizierskorps für die Kim-Dynastie. Aber auch solch eine Loyalität endet irgendwann. Wenn Kim zuviel verändert, wird er zwangsläufig die Steinzeit-Kommunisten in seinem Regime genauso verärgern wie die, deren Privilegien er im Rahmen von Reformen beschneiden muss. Die Loyalität kann er dann aber wohl nur erhalten, wenn ein ihm loyaler Teil Angst unter den Anderen schürt oder wenn die angekündigten Reformen mitgetragen werden. Wie weit ein Mittragen von kapitalistischen Wirtschaftsreformen, und darauf würde es ja hinaus laufen, von den Steinzeit-Kommunisten seines Militärs mitgetragen würden, darf hinterfragt werden.

Eine militärische Krise kurz vor einem richtigen Krieg könnte hierbei das richtige Umfeld sein: Unmut innerhalb des Militärs würde durch die Gefahr von außen unterdrückt werden, ist ein drohender Einmarsch feindlicher Kräfte, und so dürfte das Ganze in Nordkorea verkauft werden, doch der denkbar schlechte Zeitpunkt um gegen die eigene Führung aufzustehen.

Vielleicht soll dieses ganze Theater also nur das Klima schaffen, in dem Kim Jong-Un sein Militär „säubern“ kann?

 

Militärisch macht das Theater schlicht keinen Sinn.

Denn eines können wir festhalten: Vieles aus Nordkorea macht schlicht keinen Sinn. Das Verärgern Rotchinas mag in der Tat Sinn ergeben, wenn man es als „Wir zeigen euch mal, dass wir eben nicht nach Eurer Pfeife tanzen“ interpretieren will. Die Drohungen gen Südkorea und die USA mag vielleicht wirklich der Versuch sein, beide zu Verhandlungen zu zwingen, wie man aktuell in den Zeitungen als Interpretationsansatz lesen kann.

Wäre jedoch tatsächlich eine militärische Konfrontation geplant, so würde eine Menge aus dem Norden keinen Sinn machen. Selbst wenn man glauben mag, dass Nordkorea inzwischen von der eigenen Propaganda besoffen sei und es herrsche ein Gruppendenken, so macht es militärisch schlicht keinen Sinn, was der Norden macht. Dank der Drohungen ist ein Überraschungsangriff längst unmöglich. Die eigene numerische Überlegenheit hat der Norden verringert, da der Süden nach dem lauten Hämmern auf den Kriegstrommeln des Nordens inzwischen 200.000 Reservisten einberufen hat. Auch die Verlegung von Radarstationen oder F-22 Kampfflugzeugen durch die USA ist für eine militärische Konfrontation selbst bei dem Gefühl großer eigener Überlegenheit ein Hindernis.

Würde der Norden also tatsächlich angreifen wollen, so hätte er seine an der Front positionierten Truppen ohne wochenlanges Vorwarnen im Rahmen eines Überraschungsangriffs in Marsch gesetzt. Alleine 50.000 Mann Spezialtruppen sollen an der Grenze dauerhaft stationiert sein.

 

Die Militärische Lage ist eindeutig

Auch wenn Nordkorea über mehr Material in fast jeder Hinsicht verfügt, ist die Lage dennoch eindeutig. Während Nordkorea auf Panzermodelle wie T-54/55, T-62 und eigene Weiterentwicklungen dieser Typen setzt, verfügt der Süden über rund 1.500 deutlich leistungsfähigere K1 und K1A1 Typ 88 nebst ebenfalls veralteten M48.

In der Luft ist die Lage noch viel eindeutiger. Die Nordkoreanische Luftwaffe verfügt weitgehend nur über völlig veraltetes Material wie chinesische Kopien der Mig-15, Mig-19 und Mig-21. Die wenigen Mig-29 sind ebenfalls ältere Modelle. Die F-16 und F-15 des Südens sollten damit an sich auch ohne Hilfe aus den USA fertig werden. Und auch wenn der Norden nominell über eine starke numerische Überlegenheit bei den Ubooten verfügt, so sind dies doch völlig veraltete Modelle, deren Lautstärke sie zu einem relativ leichten Opfer machen dürfte. Erwähnenswert scheint hierbei nur, dass es Nordkorea scheinbar fertig gebracht hat, seine uralten An-2 Transportflugzeuge für den Abschuss von Anti-Schiffs-Raketen wie die Silkworm zu modifizieren.

Nordkoreas einzige halbwegs konkurrenzfähige Kampfflugzeuge sind weniger als 40 MiG-29A „Fulcrum“ Serie 9.12B

Kurzum: Der Norden mag von fast allem mehr haben, was er hat ist nur noch von bedingtem Nutzen. In der Defensive lässt sich bei einer entsprechenden taktischen Schulung und einer passenden Doktrin sicherlich noch einiges damit anfangen. Ob die Nordkoreanischen Streitkräfte die notwendige selbstkritische Einschätzung ihrer völligen Unterlegenheit trotz numerischer Überlegenheit getätigt haben, ist wohl eher fraglich.

In einem offensiven Einsatz über die Grenzen der DMZ hinein nach Südkorea würden die Streitkräfte Südkoreas und der USA wohl relativ ungefährdet ein Blutbad unter den Angreifern anrichten.

 

Größtes Problem bleibt die Artillerie

Was die konventionellen Streitkräfte angeht, ist die Lage also eindeutig. Dies ändert jedoch nichts an einer prekären Besonderheit des Konflikts: Südkoreas Hauptstadt Seoul liegt so nah an der DMZ, dass die Artillerie Nordkoreas die Stadt beschießen kann. Rund die Hälfte der Bevölkerung Südkoreas lebt im Großraum Seoul, der zugleich das politische und wirtschaftliche Herz des Landes ist.

Immer wieder wurden Beweise für die große Verbunkerung des Nordens offen gelegt, der sogar große Tunnel durch die DMZ grub um überraschend hinter den Streitkräften des Südens auftauchen zu können.Entsprechend darf davon ausgegangen werden, dass viele tausend Raketenwerfer und Geschütze in gut gesicherten und getarnten Stellungen auf ihren Einsatz gegen die Hauptstadt warten. Dies allein ist bereits eine so drastische Bedrohung für Südkorea, die dem Norden auch neben der Kernwaffe und seinem erheblichen Raketenarsenals einige Trümpfe in die Hand legt.

Es sollte wohl kein Zweifel bestehen, dass die Südkoreanischen Streitkräfte mittels Counter-Battery-Fire gegen diese Bedrohung vorgehen kann. Aber auch dann würden tage- oder gar wochenlang Granaten und Artillerieraketen auf Seoul regnen. Der dabei anrichtbare wirtschaftliche Schaden und die möglichen menschlichen Verluste sind einer der Gründe, warum der Süden wenig Ambitionen für eine militärische Lösung der Wiedervereinigung hegen dürfte.

 

Das Raketenarsenal ist erheblich, ein Einsatz droht bislang aber nicht.

Der Norden verfügt darüber hinaus über eine große Zahl an Raketen, die seine Nachbarländer bedrohen können. Die Vielzahl wird, vorausgesetzt Nordkorea will einen Krieg voll eskalieren, die vorhandenen Kapazitäten zur Abwehr ballistischer Raketen übersättigen können. Auch japanische Patriot-Systeme sind gegen eine Vielzahl zeitnah abgeschossener Raketen überwindbar. Dass Nordkorea einen Konflikt jedoch freiwillig ausweiten würde, kann wohl ausgeschlossen werden. Daher soll hier auch nicht weiter darauf eingegangen werden. Zwar dürften auch einige Raketen bis Guam reichen, ihr Effekt dürfte sich jedoch in Grenzen halten.

 

Nuklearwaffen – Nordkoreas Joker

Der Einsatz von Nuklearwaffen durch Nordkorea käme einem Selbstmord gleich. Wenn der Norden gegen einen der Nachbarn tatsächlich Kernwaffen einsetzen würde, wäre das Regime erledigt. Dass sich China und Russland nach einem solchen Akt tatsächlich noch um einen Erhalt des Regimes bemühen würden, scheint äußerst unwahrscheinlich.

Zudem ist auch fraglich, wie weit Nordkorea seine Kernwaffen überhaupt einsatzbereit hat. Die wenigen Sprengköpfe, vermutlich unter 12 Stück, sind an sich weitgehend wertlos, wenn man kein Trägersystem hat. Ob es Nordkorea gelungen ist seine Sprengköpfe entsprechend zu verkleinern, damit sie in die vorhandenen Raketen passen, ist unklar. In Flugzeugen des Typs Harbin H-5 dürften wohl vorhandene Kernwaffen transportierbar sein, im schlimmsten Fall wäre auch der Transport mittels Il-76 Candid denkbar.Dies wäre jedoch angesichts der zu erwartenden Luftüberlegenheit Südkoreas und der USA ein reines Selbstmordkommando, bei dem ein erfolgreicher Einsatz der Waffen sehr fragwürdig wäre.

Das ändert jedoch nichts daran, dass die Kernwaffen Nordkoreas zeigen, was die nukleare Bewaffnung von Schurkenstaaten bedeutet. Im Prinzip kann Nordkorea nun machen was es will. Schon die Versenkung der ROKS Cheonan bewies dies. Dieser Kriegsakt wäre in anderen Zeiten und bei anderen Ländern nicht nur als „casus belli“, sondern als Beginn eines Krieges angesehen worden. Die Regierung Südkoreas verzichtete hingegen sogar auf einen militärischen Vergeltungsschlag, beispielsweise gegen eine Marinebasis des Nordens.

Indem der Norden über Kernwaffen verfügt, haben die USA und Südkorea einen weiteren Grund, jeden Krieg mit der Volksrepublik tunlichst zu vermeiden. Es ist im Prinzip sogar denkbar, dass der Norden seine Kernwaffen als „Beende-den-Krieg-Karte“ einsetzen könnte. In einem ausgebrochenen konventionellen Krieg könnte der Norden mit der Drohung eines Atomschlags so einen Waffenstillstand erzwingen. Welcher südkoreanische Politiker könnte da das Risiko eingehen, dass der Norden die Waffen möglicherweise nicht zum Einsatz bringen kann, wenn eine Fehleinschätzung zu einer Pilzwolke über Seoul führen kann?

 

Keiner will Krieg

Bei all dem Gerede von Panzern, Raketen und Bomben sollte aber klar sein, dass keine der beteiligten Seiten einen Krieg wünscht. Natürlich würde wohl auch Obama den geknechteten Koreanern im Norden eine Demokratie wünschen. Sein völlig überschuldetes Land braucht in Zeiten von Budgetkürzungen alles, nur keinen Krieg.

Das einzige Problem hier ist, dass die damalige Regierung im Süden nach der Versenkung der ROKS Cheonan und dem Bombardement von Yeonpyeong innenpolitisch massiv unter Druck geriet. Verständlicherweise war es dem eigenen Volk nur schwer zu verkaufen, wieso man einmal nicht, einmal nur so zögerlich reagiert hat. Anschließend wurde kolportiert, dass das südkoreanische Militär weitaus größere Freiheiten für militärische Gegenschläge erhalten habe. Entsprechend könnte diesmal eine deutlich härtere Reaktion des Südens auf weitere Angriffe des Nordens erfolgen. Reagiert die Volksrepublik auf diese Reaktionen, könnte das Ganze kritisch werden. Das ändert aber nichts daran, dass keine der beteiligten Parteien Interesse an einer Eskalation haben kann.

Der Süden hingegen weiß um die Bedrohung seiner Hauptstadt. Selbst ein militärischer Triumph ohne erfolgten Einsatz von Kernwaffen würde neben zigtausend toten Soldaten wohl auch eine völlig verwüstete Hauptstadt bedeuten. Und da diese Kosten, für die „enorm“ wohl nicht das passende Wort ist, noch nicht reichen, würde dem Land dann zusätzlich die Verwaltung über den völlig verarmten und unterentwickelten Norden übertragen sein. So sehr man sich im Süden auch die Wiedervereinigung wünscht, die zu erwartenden Kosten einer „Übernahme“ durch den Süden verdirbt jede Lust daran. Entsprechend ist ein Sieg über den Norden im Süden keine wirklich angestrebte Alternative. (Man vergleiche hierzu den Entwicklungsstand beider Staaten und stelle sich eine Lösung wie in Deutschland vor… Dies wird in Kürze in einem eigenen Artikel erläutert.)

Nordkorea selbst sollte, das darf man zumindest hoffen, sich über den zu erwartenden Ausgang eines Waffengangs im Klaren sein. Ich will einfach hoffen, was natürlich ein denkbar schlechter Ansatz ist, dass die Propaganda des Nordens sich nicht so fest in den Köpfen des Militärs eingebrannt hat, dass man dort tatsächlich glaubt eine militärische Lösung zugunsten Pjöngjangs sei denkbar. Immerhin hatte man 1950 einen deutlich schwächeren Gegner vor sich, der mit Hilfe der UNO dennoch fast einen Sieg davon trug. Heute überragt die Wirtschaftsleistung des Südens die des Nordens um ein Vielfaches. Auch ist das Militär der Republik Korea leistungsfähig, groß und modern. Auf einen schnellen Sieg vor dem Eintreffen signifikanter Verstärkungen aus den USA kann auf Seiten der Volksrepublik niemand hoffen, sofern er noch bei Sinnen ist.

 

Es bleibt nur eine innenpolitische Erklärung

Entsprechend bleibt nur der innenpolitische Ansatz. Die einzig logische Erklärung für mich ist, dass Kim Jong-Un sein Regime für die zu erwartenden wirtschaftlichen Reformen neu aufstellen will. Dazu muss er seinem Militär einbläuen, dass es nicht mehr den ersten Zugriff auf alle Ressourcen haben kann. Die Steinzeit-Kommunisten in der Kommunistischen Partei müssen ebenfalls mit der Idee von marktwirtschaftlichen Reformen „versöhnt“ werden. Sollte er seine Situation als nicht ausreichend gefestigt für solche Schritte ansehen, so wäre die von seiner Seite herbei beschworene Krise wohl in der Tat ein passendes Instrument. Unter dem Deckmantel nationaler Bedrohung könnten Menschen nach Belieben als Verräter und Spione denunziert und beseitigt werden.

Für meine Theorie spricht, dass es auch einige Gerüchte über mehrere Putschversuche in Nordkorea gibt. Einmal wird berichtet, es habe einen Feuerkampf unter nordkoreanischen Soldaten mit zahlreichen Todesopfern gegeben, als der bisherige Armeechef Ri abgesetzt wurde.

Die Washington Post berichtete gar über einen Versuch von Soldaten, die Macht zu übernehmen. Dabei sollen Soldaten u.a. die Fernsehanstalt zeitweilig besetzt haben, quasi eine Standardmaßnahme in einem Putsch.

 

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