Metalldiebe beim BND – oder wie für dumm verkaufen geht

In Berlin baut der Bundesnachrichtendienst, der deutsche Geheimdienst, eine gewaltige neue Zentrale. Bei dem Bau sind die Schlapphüte, zusammen mit der Politik, wohl darum bemüht, den an sich guten Ruf internationalen Ruf des deutschen Geheimdienstes gründlich ad absurdum zu führen.

 

Schon 2010 wurden Baupläne des Gebäudes gestohlen. Baupläne für Geheimdienstzentralen sind dabei wohl weniger Sammlerware, sondern vor allem für andere Geheimdienste von Interesse. „Diese Pläne sollten laut Medienberichten Darstellungen des Technik- und Logistikzentrums offenbaren, wie Notausgänge, Schleusen, Alarmanlagen, Türen- und Deckendicke, Kabelschächte sowie Antiterror-Einrichtungen. Daraufhin wurde eine entsprechende Kommission eingerichtet, die den Vorfall untersuchte. Ein auch teilweiser Neubau der BND-Zentrale wurde jedoch vom Geheimdienstchef Ernst Uhrlau ausgeschlossen. Die veröffentlichten Pläne würden entgegen Medienberichten nicht das Herzstück der BND-Zentrale betreffen, sondern das Nordgebäude, in dem ein Parkhaus, die Energiezentrale sowie die Ver- und Entsorgung untergebracht seien.“ so Wikipedia. Wer in dem betroffenen Gebäude arbeiten wird, ist damit sicher sehr beruhigt.

 

Nun sind also Metalldiebe beim BND, trotz bewaffneter Wachen, in den Rohbau eingestiegen, mehrere Stockwerke hoch in das Gebäude eingedrungen um dort dann ein paar Wasserhähne abzuschrauben, weil sie die als Altmetall verkaufen wollten. Im Erdgeschoss haben sie vermutlich keine gefunden, vermutlich auch keine Heizkörper.

Der Metallwert ist „kaum hundert Euro“ – dafür riskiert man schon mal erschossen zu werden. Weil sie „vergessen“ haben das Wasser abzustellen, ist Schaden in Millionenhöhe entstanden.

Ja, man schraubt schon mal eine ganze Reihe Wasserhähne ab, in denen das Wasser unter Druck steht. Nicht nur, dass die Hähne so durch den Wasserdruck leicht als Geschosse durch den Raum fliegen können, der dabei entstehende Lärm ist auch nicht zu verachten.

Alles also normales Vorgehen von routinierten Metalldieben, könnte man sagen. Daher wurden auch keine Einbruchsspuren entdeckt.

 

Oder um es kurz zu sagen: Wen wollt Ihr verarschen?

Wer soll denn solch eine Aktion gemacht haben, wenn nicht ein Geheimdienst? Ob bereits dabei Wanzen im Gebäude platziert wurden, die in das Mauerwerk eingelassen und mit dem Stromnetz verbunden nun auf Jahrzehnte Informationen weiterleiten werden, oder ob das bei der notwendigen Renovierung geschehen soll – es ist ein Offenbarungseid, nichts weiter.

Mein Vorschlag: Der BND sollte den chinesischen, russischen, amerikanischen, britischen und französischen Geheimdienst einfach bitten je 20 Mitarbeiter für den Komplex abzustellen, wonach diese mit Generalschlüsseln versehen werden. Das Ergebnis dürfte wohl nicht viel unterschiedlich sein. Dem Steuerzahler werden so Millionen und Abermillionen gespart, da man sich den ganzen Firlefanz der Sicherheit sparen kann, die ohnehin wirkungslos zu sein scheint. Ausländische Spione scheinen ohnehin überall zu sein.

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