Lebt Wohl, Netzfrauen

Liebe Netzfrauen, wie ich lesen konnte, verlasst Ihr uns und geht in den Ruhestand.

Gut, man hat Euch „Hetzfrauen“ genannt, „Zentralrat der alarmistischen Verschwörungstheoretiker“ oder gerätselt, ob Ihr nicht insgeheim ein frauenfeindliches Projekt seid, das „geschaffen [wurde], um Frauen im Allgemeinen als hysterische, jede Rationalität durch Emotionen erstickende und die Wissenschaft ignorierende Weiber darzustellen“. Immerhin hat Euch ja auch psiram einen schönen großen Eintrag gewidmet.

Wie aber, frage ich mich, soll die Welt künftig davon erfahren, dass der gefährlichste Moment in der Geschichte der Menschheit in Fukushima war? Das Fukushima, bei dem man in Japan inzwischen der Ansicht ist, dass es besser gewesen wäre, die Menschen gar nicht erst zu evakuieren.  Schließlich ist niemand durch die Verstrahlung gestorben, während die Universität Stanford 600 Todesopfer durch die Evakuierung berechnet. Ohne jede Evakuierung hätte es möglicherweise 30 Todesopfer durch die Strahlen gegeben.

Aber gut. Am „gefährlichsten“ ist bei Euch ja jede Menge.

Als Mann habe ich mich an Eurer Erklärung dann aber doch gestoßen:

Wir haben unser Haushaltsgeld in die Netzfrauen gesteckt, waren sparsam, um uns das leisten zu können.

Soll das etwa heißen, Ihr habt das Geld Eurer Männer, das für Essen, Putzmittel und Ähnliches vorgesehen war, für die Webseite „Netzfrauen“ ausgegeben? Eure Toiletten sind schmutzig, die Zimmer nicht gesaugt und es gibt nur Wasser und Brot, damit Ihr diese Hetzsei… äh, ich meine Webseite finanzieren könnt? Das ist dann aber doch nicht besonders schnieke.

Immerhin gibt es dann jetzt wieder etwas zu beißen für Eure Männer. 😉

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