Die Zuwanderung wird deutsche Steuerzahler teuer zu stehen kommen

Julia Klöckner brachte jeden mit auch nur halbwegs ökonomischem Sachverstand zum Lachen und Weinen zugleich, als Sie allen Ernstes auf ihrer Facebook-Seite folgendes Statement postete:

„Guten Morgen – ein Tipp für die Frühaufsteher: Um 7.15 Uhr spreche ich im Live-Interview mit dem Deutschlandfunk über die Flüchtlingsfrage und wer für die Kosten aufkommt. Der Steuerzahler jedenfalls nicht – der Bund hat gut gewirtschaftet!”

Davon abgesehen, dass der Bund gar nicht wirtschaften kann, weil er sein Geld ausschließlich über aktuelle und künftige Steuern, also Schulden, bekommt, wollte sie damit sagen: „Die Flüchtlinge kosten Sie nichts.” Leider hat die Realität solche Aussagen längst eingeholt.

Sigmar Gabriel nannte die Zuwanderung gar „ein kleines Konjunkturprogramm”. Gemeint war damit, dass die „Flüchtlinge” etwas ausgeben, während gleichzeitig neue Stellen zu ihrer Betreuung geschaffen werden. Dumm nur, dass das dafür aufgewendete Geld zuvor den in der Wirtschaft und in wertschöpfenden Berufen arbeitenden Menschen als Steuern abgenommen werden musste.
Matthias Lücke vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel schätzt die jährlichen Kosten auf 45 Milliarden Euro für Deutschland. Dabei berechnet er, dass die Menschen im Schnitt etwa nach drei Jahren keine Belastung mehr sind, weil sie entweder im Arbeitsmarkt untergekommen oder nach Hause zurückgekehrt sind. Wieweit diese Aussage noch optimistisch ist, kann ich persönlich kaum beurteilen. Was ich aber kann, ist dem eine Meldung aus der ZEIT gegenüber zu stellen:

„Langfristig fanden bisher rund 55 Prozent der Flüchtlinge eine Arbeit, so ermittelte das IAB aus Daten des Sozio-Ökonomischen Panels. Es erfasste in einer Stichprobe die Daten von Ausländern, die zwischen 1985 und 2005 als Flüchtlinge in die Bundesrepublik eingereist sind. Das IAB stellt fest: Langfristig gesehen arbeiten Flüchtlinge seltener als Migranten, die über normale Einreiseprozeduren ins Land kommen. Diese haben nach ein paar Jahren sogar zu 75 Prozent eine Arbeitsstelle.”

Thilo Sarrazin rechnete dagegen gar vor, dass alleine die 2015 Gekommenen bis an ihr Lebensende dem Sozialstaat mit astronomischen Kosten von bis zu 1,5 Billionen zur Last fallen werden. Woher das Geld kommen soll, lässt sich unschwer erraten. EU-Parlamentspräsident Schulz forderte bereits im Oktober 2015 eine Aufweichung der Schuldenregeln, der deutsche Finanzminister brachte eine „Flüchtlingsabgabe” auf Benzin ins Gespräch. Die Grünen wollen dagegen die Wirtschaft, die ja von den „Flüchtlingen” profitieren werde, an ihren Kosten beteiligen. Ob die Wirtschaftsverbände bei einer Umsetzung auch dann noch Merkels Politik unterstützen werden, wäre eine interessante Frage.

Dies war ein Auszug aus „Nein, wir schaffen das nicht!“ (ISBN-13: 978-1530448975) das Sie hier bestellen können:

 

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