Deutschland: Land der Eunuchen

In den letzten Monaten merke ich immer mehr, dass ich im falschen Jahrhundert lebe. Ich passe ganz offensichtlich weder in die heutige Zeit, noch in das heutige Volk. Als jemand, der Werte von zu Hause mitbekommen hat, die zwar nicht mit dem Feminismus 3.0, sondern eher mit früheren Zeiten kompatibel sind, habe ich tief verinnerlicht, dass man Frauen beispielsweise niemals schlägt und dass es die Kernaufgabe des Mannes ist, seine körperliche Überlegenheit für den Schutz von Frauen und Schwachen zu verwenden. Ich habe gelernt, dass man Selbstbewusstsein und Zivilcourage zu zeigen hat, und dass es sich für einen Mann geziemt, sich einer Sache zu verpflichten, Loyalität und Ehre zu kennen. Keine Frage, selbst mag ich diesen Ansprüchen auch nicht in jedem Moment meines Lebens genügt haben, doch ich habe mich stets redlich darum bemüht.

 

Männer? Gibt es nicht mehr

Ich las kürzlich, an Silvester gab es acht (!) Vergewaltigungen alleine auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln. Mitten in der Menschenmenge. Mindestens eine Frau wurde schwanger, was eine Penetration mit dem Penis erfordert.  (Edit: Dieser Fall stellte sich inzwischen als erlogen heraus. Das angebliche Opfer war nicht einmal in Köln!) Es gab allein in Köln mindestens 454 Sexualdelikte, im Ganzen wohl über mindestens 1.108 Opfer allein in dieser Stadt.

Doch wissen Sie, was mir besonders auffiel? Nicht eine der Anzeigen scheint wegen Körperverletzung oder Notwehrexzess gestellt worden zu sein. Es scheint nicht einen Verletzten gegeben haben. Ein Mann, also ein echter – das, was es mal zu Zeiten des „binären Geschlechtssystems“ gab – hätte sich in die Menge gestürzt um die Frauen zu retten. Völlig egal, ob es die eigenen Begleiterinnen oder Fremde gewesen wären. Völlig egal, wie viele dieser Barbaren auf dem Vorplatz waren. Weil ein Mann seine Stärke zum Schutz von Frauen einsetzt, auch wenn er selbst dabei Risiken eingeht.

Es hätte auf dem Bahnhofsvorplatz dutzende Schwerverletzte geben müssen und dazu Dutzende, die wegen Notwehrexzess hinter Gitter sitzen. Schwerverletzte, weil ein Mann gegen sechs bis zehn Barbaren eben eher selten gut davonkommt. Weil diese Leute offensichtlich auch nicht verinnerlicht haben, dass man immer nur eins gegen eins kämpft und ein Kampf endet, wenn jemand am Boden liegt. Ansonsten gäbe es nicht so viele Fälle mit Schwerverletzten und Toten nach Kopftritten. Stattdessen sind meine Geschlechtsgenossen offensichtlich wie weinerliche Kinder davon gerannt. Keiner hat den Mut gefunden, sich auf die Meute an Barbaren zu stürzen, die in Köln einen Pogrom veranstaltet haben.

Da es im Normalfall in etwa die gleiche Menge an Männern hätte geben müssen, die die Frauen begleiteten, waren also hunderte Männer vor Ort, die keine Barbaren waren. Sei es als Partner, als Freunde oder Männer, die in einer Männergruppe unterwegs waren, wie Frauen in Frauengruppen ausgehen und feiern. Im Prinzip hätte in etwa ein Mann auf jede Frau kommen müssen. Doch offensichtlich nicht an diesem Abend. Da gab es nicht einen Mann auf der Domplatte, der nicht Barbar war.

Ich kann mich nur voller Verachtung von meinen offensichtlich kastrierten Geschlechtsgenossen meines Volkes abwenden, die ja auch mediale Schützenhilfe bekommen haben. So wurde in der WELT allen Ernstes dazu aufgefordert, in solchen Fällen nicht einzugreifen, sondern lieber mit dem Handy zu filmen.

Männer? Das gibt es in Deutschland nicht mehr!

Männer? Das gibt es in Deutschland nicht mehr!

 

Eunuchen verlangen nach einem Herrscher

Würde das deutsche Volk nicht völlig entmannt sein, wäre es auch nie zu so einem Ereignis gekommen. Es gab ja Journalisten die mit den Tätern sprachen. Ihre einhellige Antwort war: „Die Deutschen sind Schwächlinge. Mit denen kann man alles machen.“

Hier waren es Immigranten, die einer Ideologie des sexuellen Besitzes von Frauen, deren Wertlosigkeit ohne männlichen Schutz und dem Prinzip des Entehrens der Männer durch das Entehren ihrer Frauen folgten. Denn da die Ehre der Männer in der islamischen Kultur ganz wesentlich auf der Bewachung des sexuellen Zugangs zu den Frauen in der eigenen Obhut beruht, ist eine Entehrung der deutschen Frauen auch direkt auf ihre Männer zielend.

Dies ist dabei keineswegs neu und keineswegs auf den islamischen Kulturkreis beschränkt. Vergewaltigung war schon immer eine Kriegswaffe, weil sie Familien und ganze Stämme zerstört. Wenn der Mann miterleben muss, wie seine Frau vergewaltigt wird, wird ihm die eigene Machtlosigkeit und die Dominanz des Kriegsgegners in einer Härte demonstriert, wie sie kaum anders möglich ist. Viele Familien zerbrechen an einer Vergewaltigung, dazu bleiben mögliche Kinder der Vergewaltigung als ewiger Beleg der Demütigung zurück. Es führt nicht nur die Gene des Eroberers und Vergewaltigers in Familie und Stamm, das Kind bleibt auch lebender Beweis und stete Erinnerung des Ereignisses. Dies kann man in den Kriegen in Afrika genauso beobachten, wie man es in den Jugoslawienkriegen beobachten konnte, oder auch in der Vergangenheit in Zentraleuropa. Die Vergewaltigung ist immer auch eine Machtdemonstration.

Da dies mitten in Deutschland passierte, wo die Täter auch trotz der jüngsten Zuwanderung noch nur eine winzige Minderheit sind, belegt es die Verachtung dieser Leute. Es zeigt, dass sie die Deutschen eben nicht als Männer sehen. Denn würden sie solche Taten in ihren heimatlichen Ländern begehen, würden Brüder, Väter, Söhne, Cousins der Frauen sie jagen und erschlagen. Sie würden solch ein Verbrechen mit ziemlicher Sicherheit nicht überleben.

Und doch kamen sie damit durch. Weil die deutschen Frauen eben keine Männer haben, die sie beschützen. Die Allermeisten werden nicht einmal verurteilt werden. Das ist unfassbar in einem Maße, der jeden, der nicht bereits völlig die post-heroische und post-zivilisatorische Gesellschaft in sich aufgesogen hat, sprachlos machen muss.

 

Welcher Mann will Schlachtlamm sein?

Freie Bürger tragen Waffen. So habe ich einen Artikel genannt, in dem ich darauf eingehe, dass es das Naturrecht eines jeden Menschen ist, sich selbst zu verteidigen. Die Reaktionen auf meiner Facebookseite waren geteilt. Aber mit welcher Inbrunst einige Männer ihren unbedingten Willen zur eigenen Hilflosigkeit betonen, ist doch immer wieder neu schockierend.

Der deutsche Mann des 21. Jahrhunderts bettelt lieber winselnd am Telefon um Hilfe um sich dann 20 Minuten zu verstecken, als dass er die Mittel ergreifen würde, sich selbst, seine Lieben und seine Mitmenschen zu beschützen. Lieber hört er die, die ihm lieb sind, sterben, als dass er ihnen selbst hilft. Voller Stolz sagen Männer: „Ich bin lieber Opfer, als eine Waffe zu haben. Lieber zum Handy, statt zur Schusswaffe greifen.“ Die Zeiten, in denen Mann zu sein einmal bedeutete, für sich selbst und seine Taten Verantwortung zu übernehmen und sich selbst zu helfen bevor man Fremde um Hilfe bittet, sind wohl vorbei.

Verstehen kann und werde ich das nie. Mir fehlt die Fähigkeit, dies zu erklären, außer mit einer post-heroischen und post-zivilisatorischen Gesellschaft, deren Teil ich aber nicht bin. Das aber noch als „Mann“ zu bezeichnen, fällt mir schwer. Vielleicht ist daher das neue Geschlechtersystem der Genderunwissenschaften doch richtig. Denn in ein binäres System, das neben dem Mann nur die Frau kennt, passen solche Leute nicht mehr.

Dergleichen übrigens auch mit den ständigen sexuellen Übergriffen in Schwimmbädern. Wäre so etwas vor 50 Jahren passiert, dann hätten die Täter die Abreibung ihres Lebens bekommen und anschließend ihre Lektion gelernt. So aber wissen sie, dass sie es machen können und lachen über die schwächlichen Deutschen. Zurecht. Denn ein Volk von Eunuchen verdient es nicht anders.

 

 

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5 Gedanken zu „Deutschland: Land der Eunuchen

  • Lieber Torsten,

    ich bin ein großer Fan der meisten Deiner Ausführungen, aber ich finde, hier verrennst Du Dich ein wenig. Persönlich betrachtet finde ich das mangelnde Eingreifen der meisten Deutschen (und ich will das nicht auf Männer beschränken, da bin ich egalitärer) ziemlich traurig und beunruhigend.

    Ich weiß genau, dass ich für mich selbst eine andere Entscheidung getroffen hätte. Allerdings mir sind die Konsequenzen klar: Es hätte in dem Fall keinen Fall keinen Schwerverletzen gegeben oder jemanden, der wegen Notwehrexzess im Gefängnis sitzt, wie Du es Dir vorstellst. Tote hätte es gegeben, zumindest einen.

    Gewalt gegen Leute, die Gewalt gewohnt sind, wird recht einfach ausgehen: Die Mehrheit siegt. Und wer Vergewaltigung in Kauf nimmt, nimmt Tote genau so in Kauf – jede andere Annahme ist fahrlässig. Du oder ich, wir wären dann tot. Eventuell nur schwer verletzt. Und weil „tot“ so abstrakt ist, und „schwerverletzt“ für die meisten nach irgendeiner schlecht gespielten Tatort-Krankenhausszene klingt, wo in der nächsten Folge wieder alle da sind: Wir reden von bleibenden Schäden, die einen täglich an die Untätigkeit der anderen erinnern werden. Die Hand, mit der man nicht mehr greifen kann, weil ein Messer alle Sehnen zerschnitten hat; das Auge, das nach einem Tritt gegen den Kopf erblindet ist; die chronische Entzündung, die Dein Immunsystem die nächsten Jahrzehnte schwächt, nachdem Dein Gesicht ein paar Runden über Asphalt und Dreck gedreht hat; Gicht oder Arthrose von Gelenk- und Knochenbrüchen; Rollstuhl; Pissen in einen Beutel, kacken in den anderen – das sind die Konsequenzen.

    Mir ist das bewusst. Dir hoffentlich auch. Ich bin bereit, das in bestimmten Fällen für mich in Kauf zu nehmen und zu wissen, dass dem bestenfalls nichts anderes folgen wird als irgendein Betroffenheits-Hashtag oder Facebook-Bilder-Filter. Aber das von anderen zu verlangen? Das widerspricht meinem Verständnis von gutem Benehmen. Ich glaube, man sollte mehr leisten, als man von anderen verlangt. Und mehr als ein Selbstopfer zu leisten, geht nun mal nicht, also sehe ich nicht, wie man das von anderen erwarten kann.

    Aber: Das betrifft sicher nur die Silvester-Fälle. Ab einem bestimmten Punkt muss man leider merken, dass die Krankheit zu weit fortgeschritten ist und in diesem Fall war es das schon. Vorher gibt es genügend Möglichkeiten, einzugreifen: Auf Feiern, in Schwimmbädern oder wo sonst Grenzen überschritten werden und es nicht zehn zu eins steht. Auch da muss man sich natürlich der möglichen Konsequenzen bewusst sein: Anzeige durch nebenstehende Gutmenschen, Rassismusverdacht, mangelnde Zuverlässigkeit, Waffenbesitz adé, Telefonterror und Bedrohung der eigenen Familie nach Akteneinsichtnahme (witzigerweise sind diese weniger schlimmen Konsequenzen für viele noch abschreckender, weil sie einfach lebensnaher sind). Muss man alles bedenken, bevor man für sich selbst beschließt, ob man und wann man eingreift.

    Aus dem allen ergibt sich für Leute mit Gewalt-Erfahrung meist eine Skepsis, wer es eigentlich wert ist, gerettet zu werden. Die Ironie, irgendeinem SJW zu helfen, der oder die einem am Ende in den Rücken fällt, weiß überraschenderweise niemand je zu schätzen. Am Ende landen die meisten bei Neo-Tribalismus („meine Familie, meine Freunde, zur Hölle mit allen anderen“). Keine Ahnung, ob das gut oder schlecht ist.

    • Wir sind gar nicht weit von einander entfernt. Dass es dabei Tote geben kann, und schließlich gehen Tritte gegen den Kopf sehr oft tödlich aus, ist mir voll bewusst. Ob man hier sein eigenes Leben rettet oder sich in höchste Gefahr begibt, muss letztendlich jeder selbst entscheiden. Aber ich weiß, auch angesichts vergangener Erfahrungen, wie ich reagiert hätte. Und dass das Resultat vermutlich zahlreiche Messerstiche oder ein eingetretener Schädel gewesen wäre. Wenn allerdings all die Männer vor Ort eingegriffen hätten und die Polizei sich nicht versteckt hätte, sondern gleichfalls wie die Berserker auf den Platz gestürmt wären, dann wären weite Teile der Ereignisse wohl nie passiert. Nicht zuletzt, weil Polizisten in Gefahr ihre Dienstwaffen einsetzen können. Eine Handvoll Schüsse in die Luft hätten hier mit Sicherheit bereits Ruhe gestiftet. Aber die Polizei stand lieber außerhalb und sah zu.

  • Hi Torsten,

    ich hab auch nicht unterstellen wollen, dass wir weit auseinander sind in unserer Meinung. Ich bin nur der Meinung, dass es bestimmte Dinge gibt, die ich nicht von anderen verlangen möchte und hatte Deinen Artikel als Anklage an die verstanden, die genau das nicht getan haben, was Du verlangt hast: Leib und Leben zu riskieren.

    Natürlich wäre das alles nicht eskaliert, wenn nicht nur unser fiktives Individuum, sondern ein Großteil der Anwesenden vernünftig reagiert hätten. Die Frage ist halt, wie man eine Gruppe von Menschen dazu bekommt, etwas zu tun, was man dem Individuum nicht zumuten möchte. Da wir beide nicht mehr in Parteien aktiv sind (ich selbst hab in den Piraten mal kurzzeitig, zu Beginn, libertäres Potential zu sehen geglaubt, haha), haben wir diese Möglichkeit aus der Hand gegeben.

    Da imho nur noch als gutes Vorbild zu dienen. Leider hat man, wenn man auf die besprochene Art und Weise Vorbild wird, posthum keine Kontrolle über die Rezeption, besonders in den MSM. In Deutschland muss man schon als Rentner von Nazi-Skins totgeprügelt werden, damit niemand fragt „War der eventuell auf Streit aus und hat die anderen provoziert?“ und dann darauf hinweist, das andere Kulturen eben anders reagieren und man das verstehen muss.

    Bleibt letztlich noch zu hoffen, dass noch die Chance besteht, die nächste Generationen vernünftig zu erziehen, aber ich vermute mal mit dem Motto „Mehr Selbstbewußtsein beim Vertreten der eigenen Werte, weniger Toleranz“ schafft man nicht mal das erste Staatsexamen.^^

    -T

    P.S.: Natürlich erwarten wir nicht, dass die Polizei in die Luft schießt. Die haben nämlich keine Schreckschuss- oder Salutmunition, die in ihren Dienstwaffen funktionieren würde; und was hoch geht, muss auch irgendwann wieder runterkommen. Jede andere Erwartung andere klingt zu sehr nach Joe Biden.

    • Bei der Bundeswehr habe ich gelernt, den Warnschuss in die Luft abzugeben. Auf dem Vorplatz wäre ein Schuss in den Boden ein Querschläger geworden, der nichts anderes als einen ungezielten Schuss in die Menge bedeutet hätte. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kugel die wieder runter kommt jemanden trifft ist zum Glück verschwindend gering.

  • Hi Torsten, ich hatte schon den Eindruck, dass Deine Schusswaffenerfahrung hauptsächlich aus dem Wehrdienst kommt. Um so mehr freut es mich, den vorhergegangenen Artikel „Freie Bürger tragen Waffen“ gesehen zu haben. Du hast dank dieses Blogs meine E-Mail-Adresse, melde Dich mal und wir schießen mal nach modernem Stand der Ausbildungstechnik und diskutieren danach die Konsequenzen und Unterschiede zwischen Militär- und Zivilverteidigung.

    Wikipedia hat einen relativ gut dokumentierten Artikel zu „Celebratory Gunfire“, der zeigt, dass viele Leute die Gefahr von Luftschüssen unterschätzen – „verschwindend gering“ ist leider relativ. Im Kriegsfall sind Kollateralschäden akzeptabel, im Friedensfall nicht und dazwischen (bei dem, was wir so euphemistisch „peace keeping“ nennen) gibt es die lange, leidige Geschichte von ROE.

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